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Der Franziskaner Pilgerweg
Entdeckung von Orten wo er vorbeikam, sich aufhielt, um dann weiter zu gehen ...
"Pilgern hat nur dann einen Sinn, wenn man es zu Fuß macht;
es ist dies ein langsames Sich-Nähern, es bedeutet Zeit:
nicht nur das Erreichen des Zieles. Pilgern hat mit Einsamkeit zu tun,
es bedeutet „Sich-Verlieren, um Sich-Wiederzufinden.“
Erri De Luca
350 km oder vielleicht auch einige Kilometer mehr, von La Verna durch die Wälder der letzten Ausläufer der Toskana, bis zum schönen und weiten Tal von Rieti in Latium, kommt man an den bedeutendsten Orten im Leben des Heiligen Franziskus vorbei. Man durchläuft Täler und Berge des wunderschönen Umbriens, dem geografischen Herzen Italiens, die alte Seele dieser kleinen Nation im Zentrum des Meeres, umarmt von Europa.
In der ersten Ausgabe des Führers „Hier kam Franziskus vorbei“ habe ich 15 Etappen vorgeschlagen, in der neuen Ausgabe wurde eine weitere hinzugefügt, die die Etappe Spoleto-Collescipoli in zwei Abschnitte teilt, dadurch hat man die Möglichkeit zu verweilen und die wahre Ausstrahlung der alten franziskanischen Einsiedelei von Romita di Cesi zu genießen.
Ein Pilgerweg, den es sich lohnt, zu gehen
und der heute im bedeutenden Poggio Bustone beim Kloster des Heligen Jakob endet. Schön für jene, hier diesen Weg zu beenden, die als Pilger jemals bis nach Santiago gingen. Ein von Franziskus geliebter Ort, der auch bezüglich seiner „Suche nach seinem eigenen Weg“ so wichtig für ihn war.
Ein lohnender Pilgerweg weil mein Traum besteht, weiterzugehen auf einem Weg, der später die Abruzzen überquert von Tommaso da Celano la Maiella von Pietro da Morone, Celestino V um am Monte Sant’Angelo in Apulien anzukommen. Ziel der Pilgerschaft für Franziskus und für andere ehemalige Pilger, die sich von Ort zu Ort weiter bewegten, den Kult des Heiligen Erzengel Michaels vor Augen, und dann vielleicht sogar ins Heilige Land übersetzten.
Ein idealer Brückenschlag zwischen La Verna wo während der Fastenzeit des Heiligen Michaels, Franziskus die Wundmale empfing, zum wichtigsten Heiligtum des Michaelkultes in Italien.
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Ein neuer Pilgerweg:
Der Führer, der erst seit Juni 2004 in den italienischen Büchereien erhältlich ist, hat einen unerwarteten Erfolg. Seit dieser Führer herausgekommen ist, haben unzählige Pilger es gewagt, diesen Weg zu gehen. Dies waren die ersten Pilger, wie jene, die in den Achtziger-Jahren nach Santiago aufbrachen, als es noch wenige Herbergen gab und die gelben Pfeile selten waren.
Im Juni 2006 erschien die neue Version, korrigiert von den unvermeidlichen Fehlern, überarbeitet in den Punkten, die sich in der Zwischenzeit geändert haben, erweitert und angereichert. Im Frühjahr 2007 wird die deutsche Version herauskommen und man ist dabei, diesen Führer in weitere Sprachen zu übersetzen.
Für all jene, die sich verantwortlich fühlen für diesen Weg, die bereit sind, diese Arbeit fortzuführen, und die den Pilgerweg unterstützen, ist es sicher: dieser Pilgerweg wird so werden wie der nach Santiago. Die Schwierigkeiten von heute werden bald nur mehr Erinnerung an die Pionier-Zeiten sein. Vielleicht auch mit jenem Bedauern, das nur die spüren, die durch Spanien gepilgert sind, als alles noch weniger konstruiert aber viel abenteuerlicher und originaler war.
Dokument von drei italienischen Pilger:
die erste etappe der Weg: La Verna - Eremo del Cerbaiolo
die begegnung mit dem Einsiedler, "Chiara"
Guido e Giovanni nel 2007; Oriano nel 2008
(www.pellegrinibelluno.it)
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